Linien: U3

Die Station wurde 1972 kurz vor den Olympischen Spielen eröffnet und scheint seither fast unverändert.

Der westliche Zugang führt zum Olympischen Dorf und ist mit WC und einer Dönerbude ausgestattet, am Östlichen ist ein Kiosk und hier geht es dann zum Olympiapark, zum Eisstadion und zu BMW. Die Rolltreppen sind in U3-Orange eingefasst waws einen netten Farbtupfer darstellt. Zwischenebenen gibt es keine und alle Zugänge sind sehr breit und für Menschenmassen ausgelegt.

Der Zugverkehr wird an 2 ebenfalls sehr breiten Inselbahnsteigen, einer pro Richtung, abgewickelt die absolut identisch sind. Die alten Bodenfliesen aus den 70ern sind sehr hell, aber die Abnutzung ist unverkennbar. In der Mitte gibt es eine Regenrinne, auch etwas einzigartiges in einer U-Bahnstation.

Die Deckenkonstruktion besteht aus quer aufgehängten weissen Holtbrettern, sicherlich nicht der schönste Anblick aber das Licht ist sehr gut.

Die Wände sind blanker Beton wie bei den anderen Stationen aus dieser Zeit (Petuelring, Scheidplatz, Bonner Platz). Man hat auch hier versucht mit kunstvollen Ritzungen für Auflockerung zu sorgen, diese hier sollen den Verlauf der Sonne darstellen, aber das hilft nichts mehr. Diese Wände stehen einfach für Tristesse, da hilft keine Kunst und auch nicht der Streifen in U3-Orange.

Zwischen den Bahnsteigen stehen Säulen, ebenfalls aus blankem Beton, die zwar für Photos der einfahrenden U-Bahn sehr nett sind, im Normalfall aber auch nicht für Auflockerung sorgen.

Es ist an der Zeit diese historische Station ins 21ste Jahrhundert zu holen. Man kann im Olympiapark immer noch so viel machen, da wäre eine schönere Station wünschenswert.

Die U3 fährt hier alle 10min pro Richtung. In Stoßzeiten ist diese Station Endstation für die Züge des 5min-Takts.


Kurzüberblick:
Aufzüge: Ja
Rolltreppen: Ja
Öffentliches WC: Ja
Anzeigetafeln: Ja
Sitzgelegenheiten: Ja
Takt: 10min
Services: Ja


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